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Neue Lockerungen im Kulturbereich!

Datum: 2021-05-26 17:30:00

Musik in unseren Ohren!

Der Bundesrat hat gemäss Mitteilungen des Amts für Kultur Kanton Bern weitere Lockerungen ab 31. Mai 2021 beschlossen. Insbesondere sind:

  • Kulturelle Veranstaltungen mit entsprechenden Schutzmassnahmen (100 Personen drinnen und bis 300 Personen draussen) wieder erlaubt. Dabei kann neu die Hälfte der Saalkapazität genutzt werden. Sitzplätze bei Publikumsanlässen müssen nicht mehr fest zugeordnet werden, Maske und Abstand genügen
  • Im Freien sind Chorkonzerte wieder zugelassen. Im Innern bleiben sie für professionelle Chöre als auch Laienchöre vorderhand leider verboten. Wir hoffen sehr, dass auch diese Bestimmungen bald gelockert werden!
  • Laien dürfen wieder Aufführungen durchführen.
  • Im Laienbereich sind Proben bis max. 50 Personen möglich, mit Maske und Abstand. Wo keine Maske getragen werden kann, muss im Amateurbereich bei Erwachsenen für jede Person eine Fläche von mindestens 25 m2 beim Singen oder 10 m2 pro Blasinstrumenten zur Verfügung stehen.
  • Für semiprofessionelle und für Kulturschaffende in Ausbildung gelten neu dieselben Regelungen, wie für professionelle Künstlerinnen und Künstler.
  • Neu sind pro Kanton 5 statt 3 Pilotveranstaltungen möglich (siehe dazu und zu den Grossveranstaltungen im Anhang).
  • Die FAQ geben Präzisierungen auch zum Kulturbereich.

Für das leibliche Wohl wird Folgendes ab 31.5. wieder möglich sein:

  • An Publikumsveranstaltungen ist Essen und Trinken auf den Sitzplätzen erlaubt, wenn die Kontaktdaten aller Besucherinnen und Besucher erhoben werden.
  • Verpflegung in Innenräumen ist mit entsprechenden Schutzmassnahmen wieder erlaubt. Verpflegung draussen ist neu an 6er-Tischen möglich. Die Sperrstunde wird aufgehoben.
  • Öffentliche Veranstaltungen wie Public Viewings oder Konzerte sind in Restaurationsbetrieben zulässig, sofern alle Vorgaben eingehalten werden, die für Restaurationsbetriebe gelten. In Innenräumen sind bei solchen Veranstaltungen höchstens 100 Personen zulässig, im Freien 300 Personen.
  • Gastronomieangebote in Pausen von Veranstaltungen sollen erst im nächsten Öffnungsschritt geprüft werden.

Und:

  • an Führungen in Museen können bis zu 50 Personen teilnehmen. Dies gilt sowohl drinnen als auch draussen. Eine Kapazitätsgrenze von 10 m2 pro Person muss dabei eingehalten werden.
  • Diskotheken und Tanzlokale bleiben weiterhin geschlossen.

Für Grossveranstaltungen gelten ab 31. Mai 2021 folgende Beschlüsse:

  • Neu sind pro Kanton 5 statt 3 Pilotveranstaltungen möglich (Bewilligung des Kantons erforderlich)
  • Ab dem 1. Juni sind Pilotveranstaltungen möglich mit 600 Personen in Innenräumen und neu bis 1000 Personen draussen (Bewilligung des Kantons erforderlich)
  • Ab 1. Juli sind Grossveranstaltungen wieder möglich.
  • Die maximale Anzahl Personen bei Veranstaltungen in Innenräumen beträgt 3'000 Personen, draussen mit Sitzpflicht und zwei Drittel der Kapazität neu maximal 5000 Personen.
  • Bei Veranstaltungen im Freien wird die Maskenpflicht am Sitzplatz aufgehoben. Für Veranstaltungen im Freien mit Stehplätzen, etwa für Openairs, sind maximal 3000 Personen zugelassen, bei halber Kapazität.
  • Der Einlass an Grossveranstaltungen ist auf vollständig geimpfte, von Covid-19 genesene oder ein negatives Testresultat vorweisende Personen beschränkt.
  • Ab 20. August können Grossveranstaltungen mit maximal 10'000 Personen stattfinden. In Innenräumen gibt es keine Kapazitätsbeschränkungen mehr. Bei Veranstaltungen im Freien mit Sitzplicht soll zudem auf eine Zuschauerbegrenzung verzichtet werden.

Vorschläge für weitere Lockerungsschritte dürfte der Bundesrat am 11. Juni in die Vernehmlassung schicken und darüber am 23. oder 30. Juni entscheiden. Darin sollen explizit auch weitere Lockerungen für den Kulturbereich enthalten sein.

Medienmitteilung

Verordnung Grossveranstaltungen

FAQ


Dreiphasen-Modell für weitere Lockerungen

Datum: 2021-04-21 17:00:00

Wie uns die Kulturdirektion des Kanton Bern heute, Mittwoch, 21.5.2021 mitgeteilt hat, beabsichtig der Bundesrat die gestern angekündigten Lockerungspläne für den Sommer in einem Dreiphasen-Modell durchzuführen. Das Modell ist nun bei den Kantonen in Konsultation.
Vor dem 26. Mai sind aufgrund der fragilen epidemiologischen Lage kaum weitere Öffnungsschritte möglich.

Das Dreiphasen-Modell für eine weitere Lockerung im Kultur- und Gastronomiebereich

Grundsatz: Je mehr Menschen geimpft sind, desto weniger sind Schliessungen und Kapazitätsbeschränkungen notwendig.

Phase 1 - Schutzphase: Impfen der besonders gefährdeten Personen
Diese dauert so lange an, bis alle impfwilligen besonders gefährdeten Personenvollständig, das heisst mit zwei Dosen, geimpft sind. Sofern die Impfbereitschaft in dieser Gruppe bei 75 Prozent liegt, geht der Bundesrat davon aus, dass diese Phase Ende Mai 2021 beendet sein wird.

Phase 2 - Stabilisierungsphase: Zugang zur Impfung für die gesamte erwachsene Bevölkerung
Während der Stabilisierungs-Phase sind noch nicht alle Personen geimpft, die sich schützen möchten. Deshalb besteht die Gefahr, dass sich bei einer starken Zunahme an verabreichten Impfungen die Zahlen der Ansteckungen wieder erhöhen, weil die Akzeptanz der Schutzmassnahmen laufendabnimmt. Der Bundesrat hat Richtwerte für eine Regelverschärfung in diesem Fall definiert. Bleibt die epidemiologische Lage stabil, sind weitere Lockerungen per 26. Mai geplant. Der Abschluss dieser Phase hängt von der Impfbereitschaft der Bevölkerung ab und wird per Ende Juli 2021 erwartet.

Phase 3 - Normalisierungsphase: Aufhebung der Massnahmen
Sind alle impfwilligen erwachsenen Personen vollständig geimpft, beginnt die Normalisierungsphase. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass dann keine starken gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einschränkungen mehr zu rechtfertigen sind. Die verbleibenden Massnahmen (Zugangs- und Kapazitätsbeschränkungen) sollen schrittweiseaufgehoben werden. An dieser Strategie soll auch dann festgehalten werden, wenn die Impfbereitschaft der Bevölkerung entgegen der Erwartungen tief bleibt.

Lesen Sie mehr im Mediencommuniqué des Bundesrats vom 21.4.2021




Ausfallentschädigung und Unterstützung für Transformationsprojekte

Datum: 2020-11-27 10:00:00

Etwas Erleichterung bringen der Regierungsratsbeschluss und die bewilligten Mittel, die Kulturinstitutionen und Kulturschaffenden für Ausfallentschädigungen und Transformationsprojekte bis Ende 2022 nochmals mit 24 Mio Franken zu unterstützen.

Am 26. November 2020 schrieb RR Christine Häsler dazu:

"Nun kann ich Sie aus erster Hand über einen für den Kulturbereich sehr erfreulichen Beschluss orientieren, den der Regierungsrat gestern gefasst hat. Wir haben die rechtlichen Grundlagen geschaffen und die benötigten Mittel bewilligt, damit sich der Kanton Bern am Unterstützungsprogramm des Bundes für den Kultursektor beteiligen kann. Zusammen mit den Bundesmitteln stehen somit bis Ende nächsten Jahres 24 Mio. Franken für Ausfallentschädigungen an Kulturunternehmen und für Transformationsprojekte zur Verfügung. Ab kommendem Dienstagabend, 1. Dezember 2020 ist das Portal für die Entgegennahme von Gesuchen wieder geöffnet. Die Medieninformation zu den heute gefassten Regierungsbeschlüssen erfolgt am 26.11.20.

Ausserdem – und auch das erscheint mir sehr erfreulich und ein politisches Bekenntnis zum kulturellen Schaffen in diesem Kanton zu sein – hat der Grosse Rat gestern dem Budget 2021 für das Amt für Kultur in der beantragten Höhe zugestimmt.

Es ist mir bewusst, dass die bewilligten Mittel dabei helfen, die Krise zu bewältigen, nicht aber die gegenwärtigen Einschränkungen aufwiegen. Wir als Regierungsrat erhoffen uns sehr, dass die momentan geltenden, für den Kulturbereich äusserst einschneidenden Massnahmen dabei helfen, die Zahl der Ansteckungen und vor allem auch die Belegung der Spitäler zu senken und eine baldige Rückkehr in die Normalität ermöglichen. Denn nichts wünsche ich Ihnen und uns allen mehr als das, dass es uns gelingt, unser normales, gewohntes Leben zurückzuerobern.

Ich bitte Sie herzlich um Verständnis und ums Mit(er)tragen in dieser für uns alle so anspruchsvollen Situation."

Gesuchseingaben ab 1.12.20

Die wichtigsten Punkte, zusammengefasst von Hans Ulrich Glarner, Vorsteher Amt für Kultur des Kt. Bern, vom 26.11.2020

Das sind die wichtigsten Punkte:

  • Ausfallentschädigungen an Kulturunternehmen können für den Schadenszeitraum zwischen dem 26. September 2020 und dem 31. Dezember 2021 geltend gemacht werden. Weiterhin gilt das Subsidiaritätsprinzip: Vergütet werden 80 Prozent der ungedeckten Schäden, die nach Abzug anderer Entschädigungen verbleiben.
  • Gemäss Bundesgesetz können nur noch Ausfallentschädigungen an Kulturunternehmen ausgerichtet werden. Suisseculture Sociale ist für Hilfeleistungen an Kulturschaffende alleine zuständig.
  • Neben die Ausfallentschädigungen tritt neu die Möglichkeit, Transformationsprojekte zu fördern. Diese sollen Kulturunternehmen bei der Publikumsrückgewinnung unterstützen oder ihnen ermöglichen, ihre Tätigkeit den neuen durch die Pandemie entstandenen Gegebenheiten anzupassen.
  • Gesuche können ab dem Abend des 1. Dezember 2020 auf dem Online-Portal der Kulturförderung des Kantons Bern eingereicht werden.
  • Für Ausfallentschädigungen und Transformationsprojekte stehen rund CHF 24 Mio. zur Verfügung, hälftig getragen durch den Kanton und den Bund. Insgesamt können bis Ende 2021 pro Kulturunternehmung analog zur Härtefallregelung maximal CHF 500'000 Ausfallentschädigung gesprochen werden.
  • Bei Transformationsprojekten können 60% der effektiven Projektkosten übernommen werden. Hier liegt der Höchstbetrag pro Transformationsprojekt bei CHF 300'000.

Die den Kanton Bern betreffenden aktuellsten Informationen zu den Unterstützungsmassnahmen im Kultursektor sind ab dem 1. Dezember auf der Homepage des Amtes für Kultur > Kulturförderung abrufbar."


Koordinationsservice

Datum: 2020-08-25 10:00:00


Der Koordinationsservice ist für Konzerte-Bern-Mitglieder im "Mitgliederbereich" abrufbar und kann nach gewünschter Gattung (Chorkonzerte, Sinfoniekonzerte, Kammermusik usw.) gefiltert werden.

Bitte beachten Sie für Ihre Terminplanung insbesondere auch die bereits eingetragenen Chorkonzerte! Vielen Dank!

Nichtmitglieder können sich telefonisch oder per E-Mail an die Geschäftsstelle wenden.

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